13. August 2008
Bergamont Teams vorn dabei
Käß gewinnt knackige vierte Etappe
Die Trans Schwarzwald hat bei herrlichem Sonnenschein am vierten Tag Schonach erreicht. Den Tagessieg nach knackigen 55,30 Kilometer und 2.170 Höhenmeter sicherte sich in 2:33.12,9 Stunden Jochen Käß. Als bestes Herrenteam fuhren Markus Kaufmann und Andreas Strobel ins Ziel. Platz 22 ging an die beiden Bergamont-Fahrer Pascal Ketterer und Manuel Pfaff vom RSV Hochschwarzwald. Sie behaupteten damit Platz 17 in der Gesamtwertung. Nach zwei schweren Etappen ließen es die Profis auf dem Weg von Wolfach nach Schonach zunächst etwas ruhiger angehen. Die Führenden der Herren Karl Platt und Stefan Sahm fuhren gemeinsam mit dem Team Vaude-Simplon und Jochen Käß. 20 Kilometer vor dem Ziel wurde die Schlagzahl erhöht. Der Sieg auf der vierten Etappe schnappte sich dann Jochen Käß. Er übernahm nach dem Ausstieg von Ralph Näf nun wieder das Leadertrikot. „Dem Gesamtsieg sollte jetzt nichts mehr im Wege stehen, auch wenn immer etwas passieren kann. Für mich wäre es schon schöner gewesen, wenn Ralph weiter gefahren wäre. Dann hätte ich einen guten Anhaltspunkt gehabt. Jetzt fehlt ein bisschen die Konkurrenz“, gab der Sieger im Ziel zu Protokoll.
Haase/Haase weiter vorn dabei
In der Einzelkategorie der Damen setzt sich Elisabeth Brandau von ihrer ärgsten Konkurrentin Milena Landtwing aus der Schweiz ab. „Ich bin heute wieder mein Rennen gefahren“, sagte Brandau im Ziel. Ihr Rennen heißt, dass sie sich wie an den anderen Tagen an den besten Mixed-Teams orientierte. Bis ins Ferienland konnte Brandau mehr als sieben Minuten herausfahren. Den dritten Rang hat weiterhin Anja Gradl, die für die BDR Nationalmannschaft startet, fest gebucht. Sie landete zum vierten Mal hinter Brandau und Landtwing. Sensationell auf Platz 6 und 7 in der Frauenhauptklasse liegen weiterhin die beiden jungen Bergamont-Fahrerinnen Katharina und Julia Haase aus Römerstein.
Längste Etappe führt nach Engen
Am fünften Tag geht es für die Teilnehmer der Trans Schwarzwald weiter nach Engen. Dabei erwartet sie der längste Tagesabschnitt mit 112,20 Kilometer und 1.910 Höhenmetern, bevor es dann über Grafenhausen am Samstag nach Murg-Niderhof geht.
Erfolge für Betzdorfer Händler-Team
Die Lizenzfahrer des Betzdorfer Händlerteams „Bicycles and More/Bergamont“ zeigen auch nach ihren Spitzenplatzierungen bei der DM starke Leistungen: In der Klasse U17 gelang Robert Traupe beim CC-Rennen in Altenkirchen mit großem Vorsprung ein ungefährdeter Sieg, er fuhr in allen Runden Bestzeit. Sein Teamkollege Johannes Busenbach finishte auf Platz sechs. Im Rennen der Juniorenklasse, welche extrem stark besetzt war und mit Markus Schulte-Lünzum aus Haltern den schnellsten Fahrer der gesamten Veranstaltung zum Sieger hatte, belegten Markus Zöller und Thomas Welters die achtbaren Ränge fünf und acht. Doch auch der Nachwuchs des Teams konnte in den Hobbyklassen mit ihren schnellen Bergamont-Bikes auf sich aufmerksam machen. Sina Benner sorgte in der Klasse U11 für den ersten Betzdorfer Sieg, und bei den Mädchen der Klasse U13 gab es gleich einen Doppelsieg: Hier gewann Vanessa Schmidt vor Paulina Bender. Bei den Mädchen der Klasse U15 konnte das Betzdorfer Team das Podium sogar komplett besetzen: Es siegte Hanna Leersch vor Hannah Traupe und Laura Müller. In der stark besetzten Klasse U15 gelang Jan Gotthardt ein beeindruckender und souveräner Sieg. Er ließ seine Verfolger Luca Rippholz und Florian Kortüm deutlich hinter sich, Stefan Zöller und Eric Orthen belegten hier die Plätze sieben und acht. Der nächste Sieg ging in der Klasse U19 nach Betzdorf. Hier gelang Max Schmidt ein ungefährdeter Erfolg, Teamkollege Lukas Meinung sprintete nach guter Leistung auf Platz drei. In der Klasse U13 finishten Fabian Bauer, Sam Benner und Jannik Benner auf den Plätzen vier, acht und neun. Knapp geschlagen wurde Felix Arfsten im Rennen der U17: Nachdem er eine Kontaktlinse verloren hatte, musste er den Sieger Gerold Hinrichsen aus Neuwied ziehen lassen, er belegte Platz zwei. In diesem Rennen kamen Sebastian Schmidt und Kevin Klein auf die Ränge sechs und acht.